Kooperation mit Korea: gemeinsame Forschung und Entwicklung zu Digitaltechnologien
Republik Korea
Über einen Zeitraum von fünf Jahren (2026-2030) sind Entwicklungen in sechs digitalen Kernfeldern (u.a. Künstliche Intelligenz, KI-Halbleiter, 5G/ 6G, Cybersicherheit, Quantennetzwerk/ -technologie, digitale Inhalte) geplant. Ziele sind langfristige und strategische Kooperationen zwischen deutschen und koreanischen Wissenschaftspartnern sowie Industriekooperationen zur Weiterentwicklung skalierbarer Lösungen und schließlich kommerzialisierbare Produkte.
Kooperationen mit dem koreanischen IITP
Das Kaiserslauterner DFKI gab seine Absichtserklärung (Letter of Intent) an das Institute of Information & Communications Technology Planning & Evaluation (IITP) of Korea im November 2025 ab. Im Mai 2025 hatte bereits das Institut für KI-Sicherheit des DLR eine Absichtserklärung abgegeben.
Hintergrund der Erklärungen ist das koreanische Digital Tech Alliance R&D Program, das im Nachgang zur Jahressitzung des Deutsch-Koreanischen Digitaldialogs im Januar 2025 für deutsche Entwicklungspartner verfügbar wurde. Es sind weiterhin Kooperationen im Rahmen des Programms möglich.
Thematische Schwerpunkte der F&E
Das DFKI legt den Schwerpunkt auf code-offene Entwicklungen, unter anderem zu Quanteninformatik, die Standardisierung digitaler kognitiver Verbesserungstechnologien („digital CETs“), vertrauenswürdige, zuverlässige und sichere KI sowie Mensch-Roboter-Interaktionen. Ziel sind Industrieanwendungen und deren dauerhafter Abgleich mit internationalen Regulierungen und Standards. Das DLR sieht seine Kooperationsschwerpunkte bei KI-Sicherheit, Quanten-KI und physischer KI.
Der nächste Schritt ist nun die Konkretisierung der Absichtserklärungen in rechtsverbindliche Kooperationsvereinbarungen.
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